Die Würfel sind bei mir gefallen. Ich will meine SPD geführt sehen von Menschen, in denen ich mich wiedererkenne. Die auch nach außen, schlicht durch ihre Erscheinung, klar machen: hier ist nicht die SPD. Hier ist die Neue SPD. 

Ich will Leute meines Alters, für die Amazon zum Lebensstil dazugehört – und nicht, daß sie sich auf LKW-Anhänger mit Trillerpfeifen stellen. 
Ich möchte an der Spitze Menschen haben, die wissen, was Digitalisierung ist – und die bitte nicht Facebook als Reinkarnation des Teufels brandmarken, zeitgleich aber auf WhatsApp schwören (das kontinuierlich das ganze Adressbuch zu Facebook kopiert). 


Die Neue SPD braucht ein digitales Rückgrat. Mehr denn je. Wenn wir hier nicht mit der Zeit gehen, werden wir mit der Zeit gehen. Und genau danach sieht es derzeit aus. 


Wer denkt, Ortsvereine könnten heute wie 1984 oder 1996 geführt werden – mit E-Mails und WhatsApp – wird scheitern. Genau auf diesem Weg befinden wir uns gerade. 


Herz und Haltung braucht es deshalb: Neues wagen, bitte, bitte, bitte wirtschaftlicher denken und effizienter handeln! Das braucht es jetzt. Dringend und schnell. Denn, seien wir ehrlich: Erneuern tun wir uns schon einen Zacken zu lang. 


Wenn ich meine Arbeit als selbstständiger Grafiker mit der „Arbeit“ in den vielen Ortsvereinen meiner 24 Jahre vergleiche, dann ist das vor allem eins: eine monatliche Zeitreise von 30 Jahren. In die Vergangenheit. 


Ich schreibe beruflich keine E-Mails mehr; ich liefere meine Werbung mit einem Messenger – Slack – ab. Meine Kunden haben direkten Zugang zu mir, meine Buchhaltung läuft auch voll elektronisch. Rechnungen, Angebote und Aufträge schreibe ich aus dem Browser (oder dem Handy). Nicht zu sagen, daß ich meine Krankenakte ebenfalls digital in der Hosentasche habe. 


Ob ich repräsentativ bin? Schwer zu sagen. Ich arbeite vom HomeOffice aus, meine Frau führt – ebenfalls von zuhause aus – Video-Calls quer durch Europa. 


Ich will Menschen an der Spitze, die meine Lebenswirklichkeit verstehen. Die in meinem Alter sind. Die die SPD, seit 1863 und die, die mir in den letzten 24 Jahren so ans Herz gewachsen ist, führen – und mit Haltung den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts begegnen. 


Christina Kampmann und Michael Roth haben all das. Ich fühle mich wohl, meine SPD diesen beiden in die Hände zu legen. Und ja: Da ist bei mir wirklich viel Herz dabei. 


Zukunft gestalten wir nur dann, wenn sich Menschen von heute in entsprechenden Strukturen in der Neuen SPD auch wiederfinden. Ich bin der festen Überzeugung: Christina und Michael schaffen genau das – eine Neue SPD, modern, schnell, kreativ, humorvoll und locker. 


Ich freue mich auf euch!